AC/DC geben Termine für Europakonzerte bekannt

12. October 2008

Die australische Hardrock Band AC/DC haben nun die ersten Termine für Konzerte in Europa auf ihrer Website http://www.acdc.com bekannt gegeben. Ich bin mal so frei und zitiere:

18 Feb 2009 Oslo NO Telenor Arena

20 Feb 2009 Stockholm SE The Globe

05 Mar 2009 Leipzig DE Halle 1

07 Mar 2009 Dusseldorf DE ISS Dome

09 Mar 2009 Oberhausen DE KoPi Arena

11 Mar 2009 Bremen DE AWD Dome

15 Mar 2009 Dortmund DE Westfallenhalle

17 Mar 2009 Prague CZ O2 Arena

19 Mar 2009 Milan IT Datch Forum

23 Mar 2009 Budapest HU Papp László Budapest Sportarena

25 Mar 2009 Frankfurt DE Festhalle

27 Mar 2009 Munich DE Olympiahalle

Wer daran interessiert ist, sich eines dieser Konzerte anzusehen: Hier gibt es

ACDC Tickets

AC/DC – Black Ice

10. October 2008

Bald ist es soweit: Das lang erwartete neue Album der Rocklegende AC/DC kommt am 17. Oktober auf den Markt! Also in genau einer Woche. Zwei Songs des neuen Albums sind schon als Singles erschienen: Rock’n'roll Train und War Machine – Die beiden Songs sind sehr AC/DC typisch, sie haben den alten direkten Rocksound, für den AC/DC berühmt geworden sind. Wer allerdings etwas bahnbrechend neues erwartet, wird wohl enttäuscht werden, denn wie es schon immer war, klingen die meisten Songs von AC/DC ziemlich ähnlich. Ob das nun ein Vor- oder Nachteil ist muss jeder für sich selbst entscheiden.

Hier die beiden Lieder:

War Machine:

Rock’n'roll Train

Übrigens werden AC/DC keine Singles über iTunes oder andere Downloadportale vertreiben. Sie wollen, dass wenn man ihre Musik haben möchte, das ganze Album kauft/downloadet.

Wer am Album interessiert ist, kann es schon jetzt vorbestellen, um sicher zu stellen, dass es nicht schon vergriffen ist, wenn man es kaufen möchte: Black Ice bei Amazon vorbestellen.

It Might Get Loud

9. October 2008

“It might get loud” – Das ist der Name des Dokumentarfilms des Regisseurs und Produzenten David Guggenheim. In diesem Film möchte Guggenheim die Geschichte der E-Gitarre anhand von drei bekannten Gitarristen zeigen. Diese drei Gitarristen sind keine anderen als Jimi Page von Led Zeppelin, The Edge von U2 und Jack White von The White Stripes.

Dadurch, dass Guggenheim drei Gitarristen aus eher verschiedenen Genres der Rockmusik ausgewählt hat, dürfte der Film auch abwechslungsreich und kurzweilig sein. Jeder Gitarrist erzählt von seine Geschichte. Jimi Page reist zum Beispiel in die Hallen von Headly Grange, wo Stairway to Heaven entstand.

It might get loud

In Deutschland kann man den Film leider noch nicht sehen, aber in Amerika  läuft er schon. Mit 97 Minuten hat der Dokumentarfilm auch eine stolze Länge. Bisher habe ich nur positives gelesen. Ich hoffe mal, dass auch wir bald das Vergnügen haben werden, uns den Film zu Gemüte ziehen zu können.

Spieltechniken von Tom Morello

6. October 2008

Tom Morello ist der Gitarrist von Rage against the Machine und Audioslave, und ist vorallem für seine sehr aussergewöhnlichen Spieltechniken bekannt. Neben Effekten wie Delay, Wha, Whammy und Feedback benutzt er Toggle Switch, die Whammy Bar und sogar Stifte um seine einzigartigen Sounds zu erzeugen.

In diesem dreiteiligen Video erklärt Tom Morello anhand von konkreten Beispielen aus Songs einige dieser Spieltechniken, und erzählt ein wenig wie er auf diese kam.

Ich denke diese Videos sind für jeden Gitarristen sehr interessant, und Leadgitarristen können sich vielleicht die ein oder andere Technik abgucken, um ihr eigenes Spiel interessanter zu machen!

Shredden mit Paul Gilbert

28. September 2008

In mehreren Videos erklärt Paul Gilbert die verschiedenen “Aspekte” des Shreddens, mit Tipps und Lickideen.

In diesen ersten drei Videos erklärt Paul Gilbert, wie er seine Picking-Technik entwickelt hat, gibt Tipps und zeigt Beispiele und Übungen:

In diesem Video wird extrem schnelles Tapping an einem schönen Beispiel erklärt:

Hier geht es um Rhythmus: Paul Gilbert zeigt, wie Shredding trotz so hoher Geschwindigkeit noch rhythmisch bleiben kann:

Paul Gilbert erklärt im nächsten Video Bendings, wie er sie macht:

So, jetzt solltet ihr erst einmal einiges zu üben haben ;)

Slash – Die Autobiografie

21. September 2008

 Slash Autobiographie

Saul Hudson alias Slash, seines Zeichens Gitarrist bei Velvet Revolver und ehemaliger Gitarrist bei Guns N’Roses, erzählt erstmals sein Leben in Form eines Buches – unter dem Titel “Slash”! Ich habe das Buch in den letzten Wochen gelesen und muss zugeben, dass der Untertitel auf der englischen Version (“It seems excessive.. But that doesn’t mean it didn’t happen” ) das Leben von Slash sehr gut trifft. Slash erzählt wirklich über alle Bereiche seines Lebens, wobei drei Themen am prägnantesten sind:

Sex

Mit zwölf Jahren fing Slash an mit Mädchen zu schlafen, und im weiteren Verlauf seines Lebens gab es noch viele verrückte Sex-Erfahrungen. Um nur ein paar kleine Beispiele zu nennen: Eines Nachts nach einem Konzert wacht Slash auf und bemerkt, dass ein Groupie ihn oral befriedigt; Slash hatte während der Tour Zeiten in jedem Land parallel eine Freundin; er hatte mit (ich meine es war) Duff und Duffs Freundin (von Beruf Pornodarstellerin) wilden Sex zu dritt und und und… Übrigens: Wer das Lied “Rocket Queen” kennt, wird sicher schon einmal auf die Stöhnlaute während eines Zwischenparts aufmerksam geworden sein – die Geräusche wurden im Studio aufgenommen, wo Axl mit einem Mädchen schlief, um dem Song den fehlenden erotischen Touch hinzuzufügen.

 Drugs

Mit zwölf begann Slash das kiffen und rauchen, und auch Alkohol war von da an ein ständiger Begleiter. Mit etwa 14 bekam er ein Gramm Kokain von seiner Freundin zum Geburtstag, was ihm allerdings erst einmal nicht sehr gut gefiel. Mit 19 hat er dann die ersten Erfahrungen mit Heroin. Von da an wechseln sich Heroin und Alkohol Sucht immer wieder ab. Eine sehr interessante Geschichte findet in einem Hotelzimmer auf (soweit ich mich erinnere) Hawaii statt, wo er sich ausruhen sollte – was bei ihm bedeutete sich eine Mischung aus Kokain und Heroin zu spritzen. Während er in der Dusche steht setzen die ersten Halluzinationen ein, er wird von kleinen Monstern verfolgt, stürzt sich aus der Dusche, die Scheibe der Dusche zerberstet in 1000 Teile und verwundet ihn am ganzen Körper. Nackt und Blutüberströmt stürmt er aus dem Hotelzimmer um vor den Monstern wegzurennen – was natürlich im reinen Chaos endet. Nach einigen Malen in Entzugskliniken und vielen verschiedenen Süchten ist Slash aber jetzt clean.

Rock’n'Roll

Musik war natürlich der wichtigste Teil in Slashs Leben. Alles begann mit 15, als er ohne die geringste Ahnung mit einer Gitarre, die lediglich noch eine Saite hatte, zu klimpern anfing. Slash erzählt von seinen ersten Banderfahrungen und wie er schließlich zu Guns N’Roses fand. Die ersten Touren waren allesamt sehr “dirty”, sie verdienten nicht viel und schliefen unkomfortabel, später dann können sie sich vor Fans kaum retten. Er erzählt über Auseinandersetzungen und Differenzen mit Axl Rose, dem Sänger von Guns N’Roses und über die Gründung von Slashs Snakepit und Velvet Revolver.

Ganz ehrlich: Dieses Buch war sicher eines der spannendsten und interessantesten Bücher die ich je gelesen habe! Ich kann es jedem, der sich nur ein wenig für Rockmusik interessiert, nur empfehlen!

 Hier kann man das Buch kaufen.

Metallica – Death Magnetic

13. September 2008

Seit gestern ist nun das neue Metallica Album “Death Magnetic” offiziell draußen. Ich muss sagen, das gefällt mir doch im Gegensatz zu den vorherigen Alben wirklich wieder besser! Obwohl ich nicht der größte Metallica Fan bin finde ich die meisten Lieder echt genial! Übrigens kann man sich das neue Metallica Album auf der MissionMetallica Website als Stream kostenlos anhören!

Metallica Album Logo

Umlackierung meiner Yamaha Gitarre

21. August 2008

Da mich in letzter Zeit Basteleien an Gitarren ziemlich interessiert haben, bekam ich Lust auch mal selbst etwas zu probieren. Da dachte ich, ich könnte eigentlich meine Yamaha Gitarre umlackieren, da diese sowieso nicht soo viel wert ist, und eher selten gespielt wird. Die Gitarre war davor mattschwarz, eine zwar schöne, aber doch eher langweilige Farbe. Ich wollte die Gitarre dann im Van Halen Stil, ähnlich einer Charvel VH-1 lackieren, also schwarze Streifen auf weißem Hintergrund. Hier noch ein Bild von der Gitarre vor der Lackierung:

Dann fuhr ich erstmal zum Obi, um Lacke und sonstige Sachen zu kaufen. Ich kaufte weißen Universal Lack der Marke AutoK für knapp 10€ und 2-Schicht Klarlack der selben Marke, ebenfalls für etwa 10€. Dann noch Schleifpapier, um den Gitarrenkorpus anzurauhen und Klebeband, um die Striche abzukleben, welche schwarz bleiben sollten. Insgesamt habe ich also weniger als 25€ für die gesamte Lackierung gezahlt.

Dann ging es erstmal damit los, die Gitarre auseinander zu bauen. Erstmal die Saiten runter, den Hals abgeschraubt, Tremolo, die Pins für den Gitarrengurt und andere Kleinigkeiten ausgebaut. Um die PickUps, die Input Buchse und die Potis ausbauen zu können, musst ich die Dräte im Inneren der Gitarre auseinander löten. Um später zu wissen, was wieder wo hin gelötet werden musst, habe ich mir alle Drähte aufgeschrieben, die abgelötet wurden.

Danach sah die Gitarre so aus:

Gitarrenkorpus

Da ich noch keine Erfahrungen mit dem Lackieren hatte, habe ich ersteinmal ein kleines Testholzstück weiß lackiert. Danach die Kopfplatte. Die wurde angerauht, dann mit der ersten Schicht weißem Lack besprüht. Nach drei Schichten (jede Schicht muss 12 Stunden aushärten) war der Lack komplett deckend, und der Klarlack konnte drauf. Hier habe ich vier Schichten draufgesprüht.

Lackierter Kopf

Dann ging’s an den Korpus. Erstmal wurde der gesamte Korpus mit Schleifpapier angerauht, danach das Muster abgeklebt. Als ich den schwarzen Korpus mit den abgeklebten Streifen sah, war ich ziemlich skeptisch, ob das später gut aussehen würde. Dann gings ans Sprühen. Nach etwa vier Schichten war auch der ganze Korpus weiß. Das Sprayen war garnicht so schwer wie ich mir immer gedacht hatte. Im Internet las ich sehr viel, wie schnell man seine Gitarre damit versauen kann, der Lack könne abblättern, es könnten sogenannte “Nasen” enstehen – das alles ist mir nicht passiert.

Lackierter Korpus

Danach kam ein spannender Moment: Die Klebestreifen wurden abgezogen – und das Ergebnis war für mich sehr zufriedenstellend: Das Muster war besser rausgekommen als ich mir erhofft hatte. Dann kamen noch drei Schichten Klarlack drüber. Als dann alles fertig lackiert war, ging es ans Zusammenbauen. Das war auch keine große Hürde, selbst das Zusammenlöten war easy. Dann neue Saiten aufgezogen und an den Verstärker angeschlossen – die PickUps funktionierten auch wieder, alles perfekt. Zwar sind manche Stellen nicht perfekt lackiert, und der weiße Lack ist ein klein wenig in den schwarzen verlaufen, aber das ist halb so wild. Macht die Gitarre nur noch persönlicher und individueller ;)

So und hier das Endergebnis:

Die fertige Gitarre

Schräge Gitarren von DeGennaro Guitars

18. August 2008

DeGennaro Guitars ist ein Ein-Mann Gitarrenbau Betrieb, der unter anderem ziemlich ungewöhnliche Gitarren baut. Besonders aufgefallen ist mir eine Gitarre namens “The Hand” – ich lasse einfach mal die Bilder für sich sprechen:

Hand Gitarre

Sieht irgendwie ganz schön gruselig aus, das Teil. Hier noch ein paar Bilder:

Hand Guitar

Headstock der Hand Gitarre

Aber nicht nur E-Gitarren stellt der gute Herr DeGennaro her, sondern auch Bässe,  Akustikgitarren und Mandolinen, sowohl elektrische als auch akustische. Die meisten seiner Werke haben ein sehr auffälliges Design. Auch wenn ich nicht unbedingt behaupten kann, dass ich die Teile schön find; eine gewisse Begeisterung üben sie auf mich doch aus. Hier noch ein paar Bilder:

Bass

Verrückte E-Gitarre

Mandolinen

Tallan “T-Man” Latz – 8 jähriger Bluesgitarrist

16. August 2008

Tallan Latz ist ein Junge von 8 Jahren aus Wisconsin. Seit er vier ist spielt er Gitarre und seit er fünf ist übt er täglich mehrere Stunden. Er spielt Blues – und das verblüffend gut für sein Alter. Am liebsten spielt er Lieder von Leuten wie Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, BB King und Konsorten. Hier ein Video von einem Auftritt von ihm und der Band “The Real Deal” mit Voodoo Child von Jimi Hendrix.

Hier noch ein Video von “Couldn’t stand the weather” von SRV:

Wer mehr über Tallan Latz aka T-Man erfahren möchte kann das auf seiner MySpace Seite tun.