Gibson Dark Fire

Gibson Dark Fire nennt sich das neuste limitierte Modell der Gibson Robot Guitar. Laut Gibson kann die Gitarre sowohl optisch als auch technisch mit einigen Neuerungen aufwarten.

Gibson Dark Fire[Bild: gibson.com]

Also ich muss sagen, optisch macht die Gitarre meiner Meinung nach wirklich einiges her. Auch wenn einiges wohl Geschmackssache ist – so zum Beispiel die Inlays, oder der durchsichtige Pickguard. Das Finish und das schwarze Binding finde ich allerdings wirklich schick! Auch das Inlay auf dem Headstock macht sich gut.

An der Gibson Dark Fire finden sich auch technisch einige Neuerungen. Man kann die Gitarre sowohl analog, als auch digital verwenden – soll heißen, man kann entweder wie gewohnt mit einem PickUp den Ton abnehmen und dann über einen Amp verstärken lassen, oder man nutzt die Modelling Funktion der Gitarre. Das bedeutet, man hat die verschiedensten Effekte und Soundeinstellungen in der Gitarre. So hat man eine große Vielfalt an Klangmöglichkeiten. Neu ist die Idee nicht, die Idee hatte Line 6 mit ihrer “Variax” schon früher. Man braucht ausserdem keinen Verstärker mehr, sondern kann theoretisch direkt in die PA gehen, oder in den PC um aufzunehmen, denn die Gitarre agiert auch als Vorverstärker. Die Idee ist ja interessant, ich brauch sowas jedoch nicht. Und natürlich hat die Dark Fire auch die Self Tuning Funktion.

Die Dark Fire wird nur in einer limitierten Auflage von 4000 Modellen produziert, welche in 400 verschiedenen Gitarrenshops verkauft werden. Kosten wird das gute Stück laut Gibson auf jeden Fall unter 3500$. Mehr gibts hier: Gibson Dark Fire

Mein Fazit: Gutaussehende Gitarre, mit allerdings (für mich) unnötigen Funktionen. Was denkt ihr?

3 Reaktionen zu “Gibson Dark Fire”

  1. Jakob

    Was heißt unnötige Funktionen? Wenn ichs richtig verstehe, kan man während des Spiels die Stimmung wechseln, über Midi zwischen 500 Stimmungen schalten und das Signal gleichzeitig analog und bereits gewandelt an den Rechner schicken. Unnötig wird das alles, wenn mans nicht braucht, das ist einfach. Aber wenn man sich darauf einlässt, öffnet sich doch einiges. Wie wärs mit einem Arrangement von Xenakis glissandierender Orchestermusik für eine einzelne eGitarre? Wie wär’s, Musik mal AUCH von den Möglichkeiten des Erzeugers her zu denken (wie es Jahrhunderte lang üblich gewesen ist) anstatt immer dieselben Konventionen der letzten fünfzig Jahre unreflektiert zu predigen? Natürlich, man kann’s auch lassen, kann Musik definieren als Musik und Nichtmusik und Entwicklung einfach mit einem Verweis darauf, dass man es hallt so macht in diesem oder jenem Genre, blocken. Das kann man schon. Es ist ja erlaubt. Zum Glück hat es aber schon immer Irgendwen gegeben, der es eben nicht so, sondern anders gemacht hat. Darum haben wir heute Gitarren und eGitarren und Klaviere und Wohltemperierte Stimmungen und Blasinstrumente und Verstärker und Computer. Und zum Glück gibt es so Leute, die es eben anders machen, auch heute noch.

  2. Tamara

    Bei mir stellt sich die Frage. Wie haben sie früher die Instrumente gespielt. Zu viele Knopfe oder Schalter ist es dann noch selber Gitarre spielen oder ist es mehr dann Spielen mit der Elektronik einer Gitarre. Wenn man mit der Technik Gitarre spielt – bleiben sehr viele die es nicht spielen können. Da es einige nicht bezahlen können und sich zu Hause selber bastelt und das finde ich dann gut.

  3. hildebrandtii

    Hey there! I’ve been following your weblog for a long time now and finally got the courage to go ahead and give you a shout out from Porter Texas! Just wanted to mention keep up the good job!

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